Moskauer Forschungsinstitut rechnet mit russischer Rekordernte an Weizen

Trotz regenbedingter Unterbrechungen der Druscharbeiten in einigen Regionen wächst in Russland mit Blick auf die Getreideernte der Optimismus. Das Moskauer Forschungsinstitut für Agrarmarktkonjunktur (IKAR) geht mittlerweile davon aus, dass eine Rekordmenge an Weizen geerntet wird. Gerechnet wird jetzt mit 74 Mio t bis 77 Mio t, während 2016 die bisherige Spitzenmenge von 73,3 Mio t Weizen gedroschen worden war. Zuvor hatte das IKAR auch eine Weizenerzeugung unter Vorjahresniveau nicht ausgeschlossen.

Das gesamte Getreideaufkommen in Russland soll nach der aktuellen Vorhersage des Instituts von dieser Woche zwischen 119,5 Mio t und 122,5 Mio t erreichen, nach 120,7 Mio t im Vorjahr. Dabei wird von einer Gerstenernte in Höhe von 17 Mio t bis 18 Mio t und einer Körnermaisproduktion von 15 Mio t bis 16 Mio t ausgegangen; 2016 waren russlandweit insgesamt 18,0 Mio t Gerste und 15,3 Mio t Körnermais eingebracht worden.

Laut Angaben des Moskauer Landwirtschaftsministeriums waren bis zum 28. Juli rund 18 % der Getreideflächen abgeerntet, wobei im Mittel 43 dt/ha gedroschen worden sind, insgesamt gut 37 Mio t. Im vergangenen Jahr waren zum gleichen Zeitpunkt dem Agrarressort zufolge mehr als 41 Mio t Getreide eingebracht worden, im Schnitt 39 dt/ha. AgE


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