Päckchenbutter dürfte nochmals teurer werden

Die Blockbutternotierungen haben gestern ihren Anstieg fortgesetzt und werden die Preise für Päckchenbutter auf absehbare Zeit weiter mit nach oben ziehen. Davon geht zumindest die Süddeutsche Butter- und Käsebörse in Kempten aus. Sie legte die neue Spanne für lose Ware gestern um 20 Cent beziehungsweise 5 Cent über dem Vorwochenniveau fest, und zwar auf 6,70 Euro/kg bis 6,85 Euro/kg. Ausschlaggebender Faktor sei wie in den Vorwochen das knappe Angebot gewesen.

Dass sich die Marktlage vor dem Ende der Weihnachtszeit noch ändert, ist nach Einschätzung der Börse nicht zu erwarten. Neben der Butter sorge auch Sahne für einen zum Ende des Jahres hin steigenden Milchfettabsatz. Ob die Verfügbarkeit in den kommenden Monaten ausreicht, halten die Allgäuer Marktbeobachter für fraglich. Abgepackte Butter wurde aufgrund der vertraglichen Bindung unverändert in den Grenzen von 6,10 Euro/kg bis 6,26 Euro/kg belassen und passt damit laut Börse nicht mehr zum Verwertungsniveau.

An der Leipziger European Energy Exchange (EEX) deutete sich im Hinblick auf das Jahresende allerdings bislang noch hin kein merklicher Preisanstieg an, eher das Gegenteil. Die Kontrakte mit Fälligkeit August bis September wurden für maximal 6 815 Euro/t abgerechnet, während für die Kontrakte zum Jahreswechsel hierzu ein klarer Abschlag zu erkennen war. AgE


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