Polen greift unwettergeschädigten Landwirten unter die Arme

Polens Landwirtschaftsminister Krzysztof Jurgiel hat den von den massiven Unwettern Anfang August betroffenen Landwirten schnelle Unterstützung zugesichert. Wie Jurgiel Anfang der Woche mitteilte, waren bei den Stürmen und Starkregen in der zweiten Augustwoche rund 5 000 landwirtschaftliche Unternehmen betroffen. Dabei seien mindestens 5 300 Wirtschaftsgebäude und rund 38 000 ha an Nutzflächen in Mitleidenschaft gezogen worden.

Vor diesem Hintergrund kündigte der Minister die kurzfristige Bereitstellung von Nothilfen im Umfang von umgerechnet 37,3 Mio Euro an. Dabei sollen pro Hektar Getreide, das nicht mehr geerntet werden kann, rund 235 Euro an Unterstützung gezahlt werden. Bei Wirtschaftsgebäuden sei eine Nothilfe von durchschnittlich knapp 2 400 Euro geplant.

Nach Angaben von Jurgiel sollen darüber hinaus umgerechnet knapp 47 Mio Euro an Mitteln des Programms für die ländliche Entwicklung zur „Wiederherstellung der landwirtschaftlichen Produktion“ reserviert werden sollen. Geplant seien darüber hinaus die Stundung von Steuern und Pachten für Flächen der Staatlichen Agentur für Agrareigentum (ANR). AgE


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