Vogelgrippe in Italien

In Italiens ist die Vogelgrippe zurück. Wie das Fachblatt L’Informatore Agrario gestern mitteilte, hat die örtliche Gesundheitsbehörde in der nordwestlichen Stadt Asti den hochpathogenen Vogelgrippeerreger H5N8 in zwei Geflügelbeständen in den Orten Montechiaro d'Asti und Montiglio Monferrato in der Provinz Asti nachgewiesen. Die beiden Höfe liegen laut der Meldung in unmittelbarer Nachbarschaft, fallen aber in das Gebiet zweier verschiedener Gemeinden.

Den Vorschriften entsprechend wurde eine Sicherheitszone von 3 km sowie eine Überwachungszone von 10 km um den Ausbruch festlegt und definiert. Dort wurden besondere Wachsamkeits- und Gesundheitsüberwachungsmaßnahmen eingeleitet. Insgesamt sind den Angaben zufolge 50 000 Legehennen betroffen, die höchstwahrscheinlich gekeult werden. Außerdem werden die produzierten Eier, Tierstreu und Futtermittel in den Betrieben vernichtet.

Die Infektion ist wahrscheinlich über erkrankte Wildvögel erfolgt. Die genauen Ergebnisse einer epidemiologischen Untersuchung dazu stehen aber noch aus. Sollte die Tierhalter nachweislich keine Schuld an der Infektion der Bestände treffen, werden in den kommenden Wochen die Schadensersatzverfahren eingeleitet. AgE


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