Verbraucher in Polen müssen zu Weihnachten tief in die Tasche greifen

Der Lebensmitteleinkauf für die Weihnachtsfeiertage dürfte für die Verbraucher in Polen in diesem Jahr so teuer wie noch nie ausfallen. Nach Berechnungen der Bank BGŻ BNP Paribas liegen die Preise für den durchschnittlichen Warenkorb an Lebensmitteln in dem östlichen Nachbarland kurz vor den Feiertagen um 4,7 % über denen des Vorjahres. Damit sei die Inflation bei den Lebensmitteln im aktuellen Monat die höchste seit Dezember 2011. Dabei liege der Einkaufspreis für sämtliche Nahrungsgüter außer Zucker über dem Niveau von 2016, so die Bank-Analysten mit Hinweis auf aktuelle Daten des Nationalen Statistikamtes (CSO).

Besonders deutlich zugelegt haben laut den amtlichen Erhebungen die Preise für Pflanzenöle und Fette, die im Schnitt um 20 % über dem Vorjahreswert rangieren. Spitzenreiter sei Butter mit einem Aufschlag von aktuell fast 35 %, wenngleich hier die rückläufigen Preise an den Großmärkten bis zum Ende des Monats noch für leichte Entspannung sorgen könnten.

Deutlich teurer sind den Statistikern zufolge neben Eiern und Molkereiprodukten auch Obst- und Gemüse: Hier hätten die frostbedingten Ausfälle im Frühjahr beispielsweise bei Äpfeln für eine Verteuerung von 10 % gesorgt, erläuterten die Analysten von BNP Paribas. Laut ihren Angaben sind die Lebensmittelpreise aufgrund einer sich rasch drehenden Preisspirale in den vergangenen Monaten auf ein neues Rekordniveau gestiegen. Seit dem Jahr 2000 hätten die Nahrungsmittelpreise im Schnitt um rund 50 % zugelegt. AgE


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