EU-Landwirtschaftsminister beraten über GAP nach 2020

Die EU-Landwirtschaftsminister werden bei dem am Montag und Dienstag stattfindenden Agrarrat in Brüssel über die zukünftige Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2020 beraten. Dazu wird Kommissionsvizepräsident Jyrki Katainen in Vertretung für EU-Agrarkommissar Phil Hogan den Ministern zum Wochenstart die Mitteilung der Kommission zur „Ernährung und Landwirtschaft der Zukunft“ vorstellen. Im Anschluss ist eine Aussprache der Mitgliedstaaten geplant.

Darüber hinaus ist eine Unterrichtung durch die EU-Kommission sowie die tschechische Delegation über die Ergebnisse einer Konferenz im November in Prag zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) geplant. Über konkrete Maßnahmen zur Eindämmung der ASP wird auch die dänische Delegation den Agrarrat unterrichten.

Zudem wird die Kommission die Länder über ihre aus einer Konferenz in Brüssel zur modernen Biotechnologie in der Landwirtschaft gezogenen Schlussfolgerungen informieren. Die Konferenz hatte Ende September stattgefunden. Derweil will die slowakische Delegation mit Unterstützung von zehn weiteren Mitgliedstaaten eine Stellungnahme über Maßnahmen zur Bekämpfung unfairer Handelspraktiken vorstellen.

Des Weiteren werden die Agrarressortchefs über die Fangquoten im Atlantik sowie der Nordsee für das kommende Jahr entscheiden. Unter anderem steht dabei auch ein von der EU-Kommission vorgeschlagenes absolutes Fangverbot für Aale ab 12 cm Länge auf der Tagesordnung. Die Beratungen hierzu werden - falls erforderlich - am Dienstag fortgesetzt.

Im Rahmen der fischereipolitischen Gespräche will die spanische Delegation über die Umsetzung der Anlandeverpflichtung in Zusammenhang mit bereits gestorbenen untermaßigen Fischen informieren. Zudem wird die Kommission die Minister über die Ergebnisse der Konferenz „Our Ocean 2017“ vom Oktober in Malta unterrichten. AgE


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