Verbraucher mussten 2017 für Milchprodukte deutlich mehr bezahlen

(AMI) Die Verbraucherpreise für Milcherzeugnisse sind im vergangenen Jahr bei nahezu allen Produkten gestiegen. Dadurch kam es bei den Einkaufsmengen zu teils deutlichen Verschiebungen. Produktübergreifend lässt sich der Trend zu höheren Fettgehalten oder zu Produkten aus ökologisch erzeugter Milch ausmachen. Im vergangenen Jahr waren es vor allem die Preisanhebungen bei der Butter, die deutschlandweit und auch darüber hinaus in den Schlagzeilen standen. Getrieben von einem knappen Angebot an Milchfett und dadurch immer weiter steigenden Preisen für Industrierahm an den Rohstoffmärkten, kletterten auch die Verbraucherpreise für Butter auf immer neue Rekorde. Im September erreichten sie das Allzeithoch von 1,99 EUR für ein 250-Gramm Päckchen Deutsche Markenbutter im Preiseinstiegssegment.

VERBRAUCHER SUCHTEN SICH ALTERNATIVEN ZUR DEUTSCHEN MARKENBUTTER Die AMI-Analyse auf Basis des GfK-Haushaltspanels ergibt, dass die deutlichen Preisanstiege die Verbraucher 2017 dazu veranlassten weniger Butter einzukaufen. Insgesamt gingen die Buttereinkäufe um 8,5 % zurück. Vor allem Ware aus Deutschland landete seltener im Einkaufwagen. Gewinner der hohen Milchfettpreise waren die Streichmischfette im vergangenen Jahr. Butter mit einem Anteil pflanzlicher Fette, zumeist Rapsöl, konnte bei den Verbrauchern punkten und wurde um rund ein Drittel mehr eingekauft als ein Jahr zuvor.


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